XXXI. Die Mission der Wahrheit

GA 68c/1909-12-06/p032 ·1909-12-06 · original (original)
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In der griechischen Sage wird uns erzählt, dass Zeus sich rächen wollte für die Tat des Prometheus. [Durch Hephaistos ließ Zeus in kunstvoller, künstlerisch schöner Vollendung ein Frauenbild herstellen] — Pandora —, [diese belebte er]. Sie sollte den Menschen Gaben aus der Welt des Zeus bringen. [Nach ihrem Niedersteigen auf die Erde weist Prometheus das göttliche Wesen zurück, Epimetheus aber nimmt sie bei sich auf und macht die schöne Göttin zu seiner Gattin.] Die Sage erzählt, wie nun diese Pandora, die durch die Götter hergestellte Frau, [das von Zeus mitgegebene] Kästchen öffnet und wie da herausfliegen die Güter, die den Menschen eigentlich elend machen. Nur ein Gut bleibt darinnen: die Hoffnung. Damit sehen wir, dass in der Sage auch die Pandora etwas mit demjenigen zu tun hat, was für das menschliche Geschlecht der Vergangenheit angehört. Von der Zukunft hat die nachdenkende Menschheit von der Pandora nur die Hoffnung. Was sie sonst hat, wodurch die Menschen sich einrichten können, das ist überkommen aus der Vergangenheit.

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