XXXI. Die Mission der Wahrheit

GA 68c/1909-12-06/p035 ·1909-12-06 · original (original)
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Nun zeigt Goethe, wie entsprossen sind aus der Ehe zwischen Epimetheus und Pandora Elpore und Epimeleia: die Hoffnung und die Vorsorgliche. [Bei ihrem Fortgang hat Pandora das eine Töchterchen, Elpore, mit sich zu den Göttern genommen und die vom Epimetheus gewählte Epimeleia dem Vater zurückgelassen.] Diese zwei Töchter zeigen verschiedene Seiten von der Seelenart des Epimetheus, [besonders die Letztere in besonderer Stärke]. Die Hoffnung, [Elpore], ist dasjenige, was das Nachdenken sich allein in Bezug auf die Zukunft wehren kann. Derjenige, der ein vordenkender Mensch ist, sieht das in der Wirklichkeit entstehen, was er gedacht hat; derjenige, der ein nachdenkender Mensch ist, kann sagen: Ich erwarte von der Zukunft, dass dieses oder jenes geschehe; denn es geht nicht von ihm selber aus, was geschehen soll. Auf der anderen Seite steht Epimeleia, die andere Tochter da, die die Behütende des Vergangenen 1st.

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