8. Die Erziehung des Kindes vom Standpunkte der Geisteswissenschaft
Antwort: Man tritt demselben am besten entgegen und rottet ihn am besten aus, indem man das Kind das, was es durch diesen Geist des Widerspruchs erlangen will, auch erlangen lässt, sodass das Kind die Erfahrung macht, dass das Erlangte falsch ist, dass es sich schadet dadurch. Durch Verbieten, Belehren und so weiter erreicht man da wenig, stachelt vielmehr meist noch mehr zum Widerspruch auf. Das Kind lernt am besten durch eigene Erfahrung.
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GA 68d/1907-01-10/p040 · edition original