10. Das Wesen des Menschen
Solange der Astralleib am Tage im physischen Leib darinnen ist, nimmt er durch die physischen Organe wahr. Durch das Auge empfängt er Licht und Farben, durch das Ohr Töne, und so weiter. Der Astralleib empfindet diese Dinge, denn die Empfindung sitzt in ihm. Doch dadurch, dass er im physischen Leib drinnensteckt, empfindet er auch die Disharmonien der Umwelt, um ihn ist keine Harmonie vorhanden, und [das] nutzt ihn fortwährend ab. Diese Abnutzung des astralischen Leibes drückt sich aus dadurch, dass der Mensch ermüdet. So lange nun der Astralleib drinnen ist, ist er beschäftigt mit der Außenwelt, sobald er aber draußen ist, arbeitet er an der Ausbesserung des physischen Leibes, er ist in der Nacht beschäftigt, die Ermüdungsstoffe wegzuschaffen. Das ist sein Geschäft in der Nacht. Der Mensch würde viel eher sterben, wenn der Astralleib das nicht jede Nacht täte und seine Kräfte nicht hinuntersenden würde in den physischen Körper, um ihn in den Zustand zu bringen, in dem er sein muss, um das Leben weiterzuführen.
Cite:
GA 68d/1907-07-02/p041 · edition original