10. Das Wesen des Menschen
Es ist dieselbe Lage, in der ein Mensch sich befindet, der in einer schönen Gegend weit und breit kein Wasser findet und brennenden Durst erleiden muss. Ebenso brennt die ungestillte Sehnsucht im Astralleib nach den physischen Genüssen. So lange der Mensch sich die noch nicht abgewöhnt hat, so lange seine Gier nach dieser Befriedigung besteht, so lange dauert seine Kamalokazeit. Erst wenn ihn nichts mehr hinzieht in diese Welt, kann er hinaufsteigen in die eigentliche Geisteswelt, himmlische Welt.
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GA 68d/1907-07-02/p054 · edition original