11. Der Krankheitswahn im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 68d/1907-10-11/p011 ·1907-10-11 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Wollen wir in diese Sache hineinleuchten, [so] müssen wir die Geisteswissenschaft zu Hilfe nehmen. Wir müssen das Zusammenwirken der verschiedenen Teile oder Glieder im Menschen in Betracht ziehen. Der physische Leib ist ganz durchsetzt mit dem Ätherleib; dieser ist der Bildner des physischen Leibes. Würde der physische Leib sich allein überlassen bleiben, so würde er zerfallen. Der Ätherleib kämpft in jedem Augenblick [darum], den physischen Leib zusammenzuhalten. Bei Trennung ist der physische Leib ein Leichnam.

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