11. Der Krankheitswahn im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 68d/1907-10-11/p015 ·1907-10-11 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Sie fragen: Wie haben solche Leiber vor Millionen von Jahren ausgeschaut? Für den Begriff unserer Zeit haben sie grotesk und spaßig ausgesehen mit ihren knochenlosen weichen Körpern mit Fangarmen, die sich weit hinaustrecken und zurückziehen konnten. Damals nahm zuerst die Seele Besitz von diesem eigenartigen Leibe und bildete ihn nach und nach herauf zur heutigen Gestalt. Ein schwacher Nachklang dieses Einflusses zeigt Ihnen noch heute das Erbleichen beim Schreck, das Erröten. Sie sehen, wie durch ein seelisches Empfinden eine körperliche Veränderung vor sich gehen kann. Damals konnte der Mensch noch mächtig wirken auf seinen Leib, weil der Leib noch ganz weich war. Der astralische Leib wirkt zuerst auf den Ätherleib und dieser auf den physischen Leib.

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