11. Der Krankheitswahn im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 68d/1907-10-11/p021 ·1907-10-11 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Schmerz ist etwas, was an sich selber zerstörend wirkt auf Ätherleib und physischen Leib. Der andauernde Schmerz ertötet nach und nach das Glied, das er ergreift. Wie können wir da gesundend wirken? Der physische Arzt erreicht durch physische Mittel Wirkung. Aber durch physische Mittel wird er nie imstande sein, eingreifend auf den astralischen Leib zu wirken, der die Krankheit imitiert. Was sollen wir da tun? Würde man Arzeneien geben, würde keine Wirkung erzielt werden, ja vielleicht eine Krankheit erzeugt werden. In einem Arzneibuch ist zu lesen: Ein Gift macht den Körper krank, außer wenn es sich im Körper mit einem anderen Gift streiten kann. Daher muss man Krankheitsursachen genau unterscheiden.

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