11. Der Krankheitswahn im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 68d/1907-10-11/p023 ·1907-10-11 · original (original)
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Hier kommt es auf zwei Empfindungsweisen an. Die eine ist die, wo sich der Mensch immer mit seinem Ich beschäftigt. Die andere Empfindungsweise geht ab vom Ich, beschäftigt sich mit Kunst, hat Freude an der Sternenwelt, der Natur und anderen, kann darin aufgehen, sich vergessen. Das Überhandnehmen der ersten Empfindungsweise züchtet solche Körper, die zu Krankheit neigen und Krankheit erzeugen. Derjenige, der sich womöglich vergisst, kommt dazu, dass er Schmerzen oder Veranlassung zu Schmerzen, die im Astralleib auftreten, vergessen kann. Ebenso schlimm, wie die erstere Empfindungsweise wirken kann, ebenso heilsam wirkt die zweite. Jeder überwundene Schmerz ist aufbauend. — Wir müssen durch in uns entwickelte Kraft über die Schmerzen hinwegkommen. Wer hingegeben ist den großen Weltenzusammenhängen, für den werden die Vorgänge seines astralischen Leibes schöpferisch sein; wo sie fehlen, wird Krankheit erzeugt.

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