16. Mann, Weib und Kind im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 68d/1908-01-11/p013 ·1908-01-11 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Nun werden Sie begreifen, dass im Grunde etwas vererbt ist, etwas im physischen und Ätherleib verankert ist und dass der astrale Leib und das Ich zurückführen müssen auf das frühere Leben. Was der physischen Form ähnlich sein kann, kommt bis zum siebten Jahre heraus. Bis zur Geschlechtsreife erkennen wir, welche Eigenschaften von Vater und Mutter vererbt sind. Bei der Geschlechtsreife kommen Dinge heraus, die vom früheren Leben stammen. So viel sich das Wesen herausrettet, nachdem es geschlechtsreif ist, so viel ist nicht vererbt. Trotzdem ist das früher Erworbene schon vorher da, das zeigt sich an der Tatsache, dass sich Anlagen schon in früher Jugend zeigen. Sie werfen ihre Schatten voraus, wenn sie von Vater oder Mutter nicht stammen können. Am physischen Leib und Ätherleib haben Vater und Mutter gemischten Anteil.

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