16. Mann, Weib und Kind im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 68d/1908-01-11/p020 ·1908-01-11 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Was geschieht nach dem Tode in der geistigen Welt? Das, was hinaufging, ruht im Devachan, um sich wieder zu verkörpern. Dieser Mensch umhüllt sich zunächst mit einem astralischen Leib. Wie ein unter einem Papier, auf dem Eisenfeilspäne [liegen], sich bewegender Magnet die Späne ordnet, so ordnet sich die astralische Materie zu neuem Körper. Wenn Sie okkult sehen könnten, würden Sie sehen, wie sich die astralische Materie ansetzt. Was ist das? Das ist etwas, was sich vermischt mit der Begierdenglut, die von Mann zu Weib geht. Wo Begierde schlimm ist, wird Schlimmes hineingemischt, wo die Liebe rein ist, wird die astralische Materie nicht verunreinigt. Das letzte Stadium liegt bei der größeren oder geringeren Reinheit der Liebesbeziehung. Wir können nicht Eigenschaften geben aus früheren Leben, aber wir können verhindern, dass astralische Materie verunreinigt werde. Reinheit wird unter solchen Anschauungen der Respekt vor der Freiheit des sich verkörpernden Menschen. Die Ideen der Wiederverkörperung muss man gefasst haben.

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