16. Mann, Weib und Kind im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 68d/1908-01-11/p021 ·1908-01-11 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Von dem Kinde gehen wir über zu der künftigen Generation. Ein jedes Kind muss dem Erzieher ein Rätsel sein, denn hinter seinem Leben steckt etwas Übersinnliches, was da herauswill. Dieses Heranreifende, dieses Übersinnliche in dem Kinde zu hegen, zu pflegen, ist die einzige Art der Erziehung, ihm gerecht zu werden. Und wir können sagen: Wollen wir der nächsten Generation ein Dasein geben, dann müssen wir die Freiheit des Kindes schätzen in der Erziehung.

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