17. Das Wesen des Menschen im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 68d/1908-01-29/p015 ·1908-01-29 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Unter den Menschen gibt es solche, die vielleicht hineinschauen können in die geistigen Welten. Das sind sehr wenige. Zweitens gibt es solche, die aus wissenschaftlichen Gründen die Logik der geistigen Welten anerkennen. Deren gibt es auch nur wenige, da die Wissenschaft heute noch eine Unsumme von Vorurteilen hat. Viele gibt es aber, die aus einem gewissen Wahrheitsgefühl, aus der Ahnung ihrer Seele heraus zur Theosophie hinkommen. Mancher Wissenschaftler wird noch mit einem gewissen Lächeln an die Theosophie herankommen; er bedenkt aber nicht, dass die menschliche Seele nicht auf Unwahrheit, sondern auf Wahrheit angelegt ist. Wenn die menschliche Seele nicht durch Vorurteile befangen ist, so findet sie den geraden Weg, da sie zur Wahrheit angelegt ist. Jeder muss zur Theosophie freiwillig hinkommen. Jeder, in dem irgendeiner der drei angeführten Gründe wirksam ist, der kommt zur Theosophie.

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