25. Mann, Weib und Kind vom Standpunkte der Geheimwissenschaft

GA 68d/1908-11-18/p034 ·1908-11-18 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Zwischen Geburt und Tod ist der physische Körper des Menschen mit dem Ätherkörper verflochten. Beim Tod jedoch tritt dieser Ätherkörper mit dem Astralleib heraus und lässt den physischen Leib tot zurück. Dies ist der Unterschied zwischen Schlaf und Tod. Im Schlaf bleiben der physische und der Ätherleib zusammen, im Tod aber zieht sich mit dem Astralleib und den höheren Prinzipien des Menschenwesens auch der ätherische Körper heraus, während der physische Leib, sich selbst überlassen, zum Leichnam wird. Was uns heute an dieser Angelegenheit am meisten interessiert, ist, dass der Mensch in der Nacht, wenn er sich in der geistigen Welt befindet, fast rein geistig ist, richtig gesagt, ein seelisch-geistiges Wesen, das aus dem Astralkörper und dem menschlichen «Ich» besteht.

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