26. Das Geheimnis der Menschlichen Temperamente

GA 68d/1908-12-15/p006 ·1908-12-15 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Der Mensch ist für die geisteswissenschaftliche oder, sagen wir, theosophische Betrachtung, wie wir oftmals hier erwähnen konnten, ein sehr mannigfaltig zusammengesetztes Wesen, und wir verstehen ihn nur dann, wenn wir nicht nur die Außenseite seiner selbst, dasjenige bloß betrachten, was Augen schen und Hände tasten, was überhaupt die äußeren Sinne wahrnehmen können, was der menschliche, an das Gehirn gebundene Verstand zergliedern kann, sondern wir können nur dann hoffen, den Menschen voll zu verstehen nach und nach, wenn wir auch die übersinnlichen Glieder der menschlichen Natur ins Auge fassen. Und da es oftmals schon gesagt worden ist, welche die Glieder der menschlichen Natur sind, so brauchen sie heute nur kurz erwähnt zu werden, soweit wir das brauchen, um dann einzutreten in die Betrachtung der menschlichen Temperamente.

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