26. Das Geheimnis der Menschlichen Temperamente

GA 68d/1908-12-15/p011 ·1908-12-15 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Wenn der Mensch einschläft, bleiben im Bette liegen sein physischer und sein Ätherleib. Heraus gehen der Astralleib und das Ich. Des Morgens tauchen das Ich und der Astralleib wiederum ein in den Ätherleib und physischen Leib und bedienen sich der Organe, durch die die Umwelt als physische gesehen werden kann. Der Mensch ist auch in der Nacht vorhanden, auch wenn die Bewusstlosigkeit sich um ihn herum ausbreitet. Er sicht nur nichts, weil er in seinem jetzigen Entwicklungszustand in seinem Astralleib nicht geistige Ohren und Augen hat. Er muss sich der physischen Organe bedienen, und das kann er nur, wenn er untertaucht in den physischen Leib. Das ist der Wandel, den der Mensch Tag für Tag durchmacht. Noch einen anderen Wandel macht die Menschennatur durch, jenen Wandel, der sich bezeichnet durch die bedeutungsvollen Worte, die im Grunde genommen einen großen Teil des menschlichen Rätsels schon umschließen: Geburt und Tod — oder auch wohl Leben und Tod.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/68d/1908-12-15/p011.json
Cite: GA 68d/1908-12-15/p011 · edition original