26. Das Geheimnis der Menschlichen Temperamente
Diese Abgewöhnzeit, in der der Mensch lernt, nichts mehr von dem haben zu wollen, was nur durch die physischen Organe befriedigt werden kann, diese Zeit bezeichnet man gewöhnlich als die Zeit der Wünsche, Kamaloka. Denn wenn der Mensch diese Zeit des Abgewöhnens durchgemacht hat, wenn er nichts mehr begehrt, was nur durch die physischen Sinne befriedigt werden kann, dann streift er den dritten Leichnam ab. Zuerst hat er abgestreift den physischen Leichnam, dann den Ätherleichnam, der sich wenige Tage nach dem physischen Tode auflöst, und dann streift er ab das Unbrauchbare vom Astralleibe. Und dann ist der Mensch jenes rein geistige Wesen, das eine Zeit rein geistigen Lebens durchmacht.
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GA 68d/1908-12-15/p014 · edition original