26. Das Geheimnis der Menschlichen Temperamente

GA 68d/1908-12-15/p014 ·1908-12-15 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Diese Abgewöhnzeit, in der der Mensch lernt, nichts mehr von dem haben zu wollen, was nur durch die physischen Organe befriedigt werden kann, diese Zeit bezeichnet man gewöhnlich als die Zeit der Wünsche, Kamaloka. Denn wenn der Mensch diese Zeit des Abgewöhnens durchgemacht hat, wenn er nichts mehr begehrt, was nur durch die physischen Sinne befriedigt werden kann, dann streift er den dritten Leichnam ab. Zuerst hat er abgestreift den physischen Leichnam, dann den Ätherleichnam, der sich wenige Tage nach dem physischen Tode auflöst, und dann streift er ab das Unbrauchbare vom Astralleibe. Und dann ist der Mensch jenes rein geistige Wesen, das eine Zeit rein geistigen Lebens durchmacht.

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