26. Das Geheimnis der Menschlichen Temperamente
Der geistige Wesenskern des Menschen, in dem er herunterkommt in die physische Welt, muss sich anpassen demjenigen, was ihm gerade eben in dieser physischen Welt zur Verfügung stehen kann als Hülle. Diese muss ihm etwas entgegenbringen, was den Eigenschaften des Ätherleibes verwandt ist. Mit anderen Worten: Es muss das herabkommende Ich solche Eigenschaften nun in den Ätherleib hineinprägen können, dass der Ätherleib durch diese ihm von oben, von dem Astralleib eingeprägten Eigenschaften, das Kompromiss bilden kann zwischen dem, was von unten kommt, und dem, was von oben kommt. Im Ätherleib fließen dann, wenn der Mensch in ein neues Dasein tritt, gewisse Eigenschaften zusammen, die dadurch im Ätherleib sind, dass dieser nach unten verbunden ist mit dem physischen Leib und von oben andere Eigenschaften durch ihn fließen, die ihm eingeprägt werden von dem herabkommenden Astralleib.
Cite:
GA 68d/1908-12-15/p021 · edition original