26. Das Geheimnis der Menschlichen Temperamente

GA 68d/1908-12-15/p022 ·1908-12-15 · original (original)
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Die Eigenschaften, die von dem herabkommenden Astralleib dem Ätherleibe eingeprägt werden, begründen das menschliche Temperament. Hier sitzt das Temperament. Dieses Temperament bringt sich der Mensch dadurch mit. Er hat es noch nicht, wenn er bloß den Astralleib hat; er hat es dadurch, dass dieser Astralleib, indem er herunterschwebt, sich zu verbinden hat mit dem Ätherleib, der gewisse Eigenschaften der Rasse, des Volkes hat. Da er sozusagen gewisse Eigenschaften ausbildet, die dem Unten entsprechen, aber auch den ursprünglichen, kernhaften Eigentümlichkeiten des Menschen angemessen sind, so ist das Temperament etwas, was zugleich individuell ist und was sozusagen seinen Ton hinwirft über die allgemeinen Eigenschaften, die der Mensch gemeinsam hat mit Rasse, Stamm, Familie. Würden wir nur die Eigentümlichkeiten der Rasse, des Stammes, der Familie vererben, so wären wir Durchschnittsfiguren; würden wir von oben kommen mit unserer kernhaften Wesenheit und jetzt sozusagen hineinfahren müssen in diese, dann würde das wenig stimmen. Was wir uns mitbringen, was wir uns vor Jahrtausenden vielleicht ausgebildet haben, würde wenig zusammenstimmen mit dem, was wir vorfinden. Das, was sich als Individuelles anpassen kann dem schablonenhaften Allgemeinen von unten, das ist das Temperament.

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