26. Das Geheimnis der Menschlichen Temperamente

GA 68d/1908-12-15/p029 ·1908-12-15 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Wenn nun der Ätherleib weder von dem physischen Leib noch von dem Astralleib und Ich stark beeinflusst wird, wenn wenig ausgeprägt sind die Impulse der Familie, die Eigentümlichkeiten der Rasse, wenn von oben und unten nicht stark auf den Ätherleib gewirkt wird, wenn er sozusagen neutral bleibt, dann entsteht das phlegmatische Temperament. Das Phlegma ist das Ausgeglichene im Ätherleib. Da wirkt weder der Physische noch der astralische Leib und das Ich besonders stark. Der Mensch hat in diesem Falle das ausgeglichene Phlegma der in sich durcheinanderwogenden Kräfte seines Ätherleibes. Das können Sie hineinverfolgen bis in die physische Leibesgestaltung, die Sie nach außen projiziert sehen. Sie können sehen, wie beim Phlegmatiker dadurch, dass der Ätherleib weder von oben noch von unten starke Einflüsse erhält, das, was Überschuss an Leben ist, sich absetzt im Fett. Sie können in allen Einzelheiten die Folgen sehen dessen, was wir im Geistigen sehen müssen; das Physische ist in allen Einzelheiten ein Ausdruck des Geistigen. Wir können das Physische nur verstehen, wenn wir das Geistige begreifen.

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