28. Die Temperamente im Lichte der Geisteswissenschaft
Dieses eine sei erwähnt, weil es wichtig ist, da tatsächlich unsere gegenwärtige Zeit wenig Neigung hat, diesen inneren Wesenskern anzuerkennen, die Idee der Wiederverkörperung als etwas anderes als einen phantastischen Gedanken anzusehen. Sie muss sich langsam einleben in die menschliche Kultur, ähnlich wie die Lehre des großen Gelehrten Redi, der entgegen der damals herrschenden Theorie, dass aus Flussschlamm Fische entstünden, nachwies, dass Lebendes nur aus Lebendem entstehen könne. Und heute sagt man in ähnlicher Weise, dasjenige, was im Menschen ist, das entstehe alles durch Vererbung.
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GA 68d/1909-01-09/p011 · edition original