28. Die Temperamente im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 68d/1909-01-09/p016 ·1909-01-09 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Durch diese Wechselwirkung von astralischem Leib und Ich, von physischem und Ätherleib, durch dieses Ineinanderscheinen der zwei Strömungen treten in der menschlichen Natur die Temperamente auf. Sie müssen daher sein etwas von der Individualität des Menschen Abhängiges, von dem, was sich eingliedert in die allgemeine Vererbungslinie. Würde der Mensch sein inneres Wesen nicht so gestalten können, so würde ja jeder Nachkomme sein müssen nur das Ergebnis seiner Vorfahren. Und was da hineingestaltet wird, was individuell macht, das ist die Kraft des Temperamentes; hier sitzt das Geheimnis der Temperamente.

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