28. Die Temperamente im Lichte der Geisteswissenschaft
Durch diese Wechselwirkung von astralischem Leib und Ich, von physischem und Ätherleib, durch dieses Ineinanderscheinen der zwei Strömungen treten in der menschlichen Natur die Temperamente auf. Sie müssen daher sein etwas von der Individualität des Menschen Abhängiges, von dem, was sich eingliedert in die allgemeine Vererbungslinie. Würde der Mensch sein inneres Wesen nicht so gestalten können, so würde ja jeder Nachkomme sein müssen nur das Ergebnis seiner Vorfahren. Und was da hineingestaltet wird, was individuell macht, das ist die Kraft des Temperamentes; hier sitzt das Geheimnis der Temperamente.
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GA 68d/1909-01-09/p016 · edition original