28. Die Temperamente im Lichte der Geisteswissenschaft
Wenn ein Mensch vorherrschend den Ätherleib in sich hat und den Ausdruck dieses Ätherleibes, dasjenige System, was im Menschen das Wohl- und Missbehagen ausmacht, so wird der Mensch gerade dazu verleitet werden, so recht behaglich in seinem Inneren verbleiben zu wollen. Je behaglicher der Mensch sich in seinem Inneren fühlen wird, desto mehr Einklang wird er schaffen zwischen dem Innern und Äußeren. Wenn dies der Fall ist, wenn sogar im Überschuss dafür gesorgt ist, dann richtet sich des Menschen ganzes Trachten nach dem Innern, wir haben es mit dem Phlegmatiker zu tun.
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GA 68d/1909-01-09/p022 · edition original