29. Das Geheimnis der Menschlichen Temperamente

GA 68d/1909-01-19/p022 ·1909-01-19 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Als drittes Glied der menschlichen Wesenheit erkennen wir an den Träger von all dem, was Lust und Leid, Freude und Schmerz, was Trieb, Begierde und Leidenschaft ist, ja auch aller Vorstellungen dessen, was wir als sittliche Ideale und so weiter bezeichnen. Das nennen wir den astralischen Leib. Stoßen Sie sich nicht an diesem Ausdruck. Man könnte diesen Leib auch den Nervenleib nennen. - Die Geisteswissenschaft sicht darin etwas Wirkliches. Gerade dieser Leib von Trieben und Begierden ist für sie nicht eine Wirkung des physischen Leibes, sondern die Ursache dieses Leibes; sie weiß, dass sich dieses Geistig-Seelische aufgebaut hat den physischen Leib.

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