IX. Moses, seine Lehre und seine Mission

GA 69b/1911-02-13/p010 ·1911-02-13 · original (original)
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Da, wo das Vorhistorische in das Historische übergeht, das heißt in jenen Zeiten, aus denen wir Dokumente historischer Art haben, da geht schon die alte Seelenverfassung über in die neuere. Daher kommt es, daß die Menschen von heute sich so wenig denken können, daß dieses Wort «Entwicklung», das heute in bezug auf seine äußere Form eine solche Zauberkraft auf die Menschen ausübt, vor allen Dingen auch angewendet werden muß auf den Gang des menschlichen Seelenlebens in seinem Werden. Und je weiter wir zurückgehen, desto mehr finden wir, daß die Art und Weise, wie wir heute die Dinge anschauen, die wir durch unsere Sinne erfassen und durch den gewöhnlichen, an das physische Gehirn gebundenen Verstand verknüpfen, daß diese Art und Weise, die Dinge zu betrachten, indem wir unser Wachbewußtsein nur abwechseln lassen können mit dem höchstens durch unregelmäßige Träume unterbrochenen Schlafbewußtsein, nicht immer vorhanden war, sondern daß sich diese Form des Bewußtseins erst allmählich entwickelt hat.

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