IX. Moses, seine Lehre und seine Mission

GA 69b/1911-02-13/p040 ·1911-02-13 · original (original)
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So konnte ich Ihnen, meine sehr verehrten Anwesenden, mit ein paar Strichen dieses Bild des Moses zeichnen, wie es sich der Geistesforschung ergibt in dem hellseherischen Bewußtsein, das aufklärend wirkt für die äußere, historische Darstellung. Man kann nur so auseinanderhalten, was historisch ist und was sinnbildliche Darstellung von inneren Vorgängen in Moses selbst ist. Und so steht uns Moses lebendig vor der Seele, und wir fühlen, wie unberechtigt es ist zu sagen, daß ein solcher Impuls sich wie von selbst gebildet haben soll. Es gibt heute Menschen, welche nicht einsehen, daß Wirkungen doch auch Ursachen haben müssen und daß Wirkungen, die auf Persönliches zurückweisen, eben auch eine Persönlichkeit voraussetzen.

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