VIII. Der Wesenskern Des Christentums

GA 69c/1911-02-18/p067 ·1911-02-18 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

So blickt der Mensch hinauf zu Christus als dem Bringer der geistigen Welt und sagt: Indem ich mein eigenes Selbst zu dir erhebe, indem ich immer mehr erfülle den Ausspruch des Paulus «Christus in mir», ziehe ich herunter aus den geistigen Welten die intimsten und kraftvollsten Impulse, kleide sie in mein menschliches Wesen und übertrage sie in unsere physische Welt, in unsere Sinnenwelt. Ich bin der Vermittler zwischen der Geisteswelt und der Sinnenwelt. Ich trage herein Geistiges in die physische Welt. Ich durchpräge, durchgliedere das Physische mit dem, was aus der geistigen Welt kommt. Der Christus ist mein Helfer, mein Vorbild hierzu, der wahre Christus, der ebenso für den inneren Menschen notwendig ist, wie die äußere Sonne für das sinnliche Auge notwendig ist, und der als historische Wesenheit im Beginn unserer Zeitrechnung auf dem äußeren physischen Plan gewandelt ist.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/69c/1911-02-18/p067.json
Cite: GA 69c/1911-02-18/p067 · edition original