Von Jesus zu Christus

GA 69c/1913-11-15/p023 ·1913-11-15 · original (original)
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Man hatte die Anschauung, dass die Menschenseele, so wie sie im Alltagsleben ist, ganz gewiss Grenzen hat, dass sie nicht eindringen kann in diejenigen Regionen, wo sich die menschliche Seele zusammenknüpft mit den Quellen des Daseins selber. Man hatte die Ansicht, dass die menschliche Seele erst ein gewisses moralisches Gewissen, eine gewisse Erkenntnis [entwickeln], eine gewisse Vorbereitung durchmachen müsste, sodass sie sich durch die Anwendung gewisser Kräfte zu einem anderen Wesen machen könnte, um dann Erkenntniskräfte erreichen zu können, die über das alltägliche Leben hinausgehen — Erkenntniskräfte, durch die sie hineinschauen könnte in das, was über und hinter den sinnlichen Dingen liegt, was also in einer geistigen Welt ist.

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