Von Jesus zu Christus

GA 69c/1913-11-15/p036 ·1913-11-15 · original (original)
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In den vorherigen Zeiten musste zu einer außerordentlichen Entwicklung Zuflucht genommen werden, [zu zwei Arten von Mysterien]. Unterirdisch nannte man die eine Mysterienart, wo der Mensch sich innerlich erkraftete zu etwas, was innerhalb der normalen Entwicklung nicht erlangt wurde; übermenschlich nannte man die andere Mysterienart, wo der Mensch, wenn er den Geist des Kosmos aufnahm, den Geist des Kosmos miterlebte, wie es beschrieben worden ist. Es musste der Mensch aus diesen alten Mysterien herausgehen, erst dann konnte er den Zusammenschluss mit dem Göttlichen erlangen. Durch das Mysterium von Golgatha hat sich etwas vollzogen, das eine geistige Urtatsache ist, denn von ihr geht das aus, was vorher nicht innerhalb der menschlichen Erdentwicklung vorhanden war. Vorher lebten die Menschen in einer Erdensphäre, die außerhalb dessen war, was man eben bei der Inspiration in den Mysterien aus dem Kosmos hereinholte. Das war jetzt übergegangen in einen einzelnen Menschen durch das Ereignis, das man die Johannes-Taufe im Jordan nennt, und es war ausgeflossen von diesem einzelnen Menschen in die Erdenatmosphäre, sodass jede Menschenseele, die in diese hineingetaucht ist, indem sie die geistig-seelische Verbindung damit sucht, teilhat an dem, was darauf folgt: die Auferstehung.

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Cite: GA 69c/1913-11-15/p036 · edition original