Von Jesus zu Christus

GA 69c/1913-11-15/p044 ·1913-11-15 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Es wird in den abendländischen Philosophien vielfach gesagt - und das mit vollem Recht —, wir könnten nicht Farben sehen, wenn wir nicht Augen hätten. Unsere Augen müssten für die Farben organisiert sein, gleichsam innerlich die Farben schon veranlagt haben. Hätten wir keine Augen, so wäre die Welt um uns herum farblos und finster. So ist es auch mit den anderen Sinnen. Die Sinne sind für die äußere Welt veranlagt. Das hat Schopenhauer und andere Philosophen dazu geführt, die Welt unsere Vorstellung zu nennen. Goethe hat den schönen Ausdruck geprägt:

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p044.json
Cite: GA 69c/1913-11-15/p044 · edition original