XIV. Wie kann man von übersinnlichen Welten wissen?

GA 69d/1913-03-09/p024 ·1913-03-09 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Im Anhang Notizen und Berichte von weiteren Vorträgen» (In the appendix, notes and reports of further lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Eine bedeutende geistige Persönlichkeit wie Charles Eliot von der Harvard-Universität betont, dass er hinter dem Physisch-Sinnlichen ein Geistiges finde, dass der Mensch sich immer von dem Leibe unterscheide. Wenn dann aber der Geistesforscher sagt, nach der geschilderten Selbsterziehung komme man dazu, einzelne geistige Wesenheiten zu sehen, die einen Kosmos ausmachen, wie die physischen Dinge einen physischen Kosmos [ausmachen], dann wird das abgelehnt. Wenn man Charles Eliot sagen würde bei der Betrachtung der Pflanzenwelt, bei jeder Pflanze oder bei jedem Stoff im Laboratorium sagen würde: Das ist Natur, das ist Natur, das ist Natur -, nichts würde dadurch erreicht. Man verzeiht der Geisteswissenschaft höchstens, dass man Geist im Allgemeinen zugibt, nicht aber einzelne Wesenheiten und Dinge der geistigen Welt. Aber wie die Welt spezifiziert ist durch die Sinnesorgane der Menschen, so sind in der geistigen Welt Wesenheiten, die allerdings keinen physischen Körper haben, so steht die geistige Welt vor dem Menschen, wenn er sie erst erkannt hat.

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