XIV. Wie kann man von übersinnlichen Welten wissen?
Ein Geist der Gegenwart, der tatsächlich gezeigt hat, wie er überall versucht, ins Übersinnliche zu dringen, auch durch manche seiner Schriften gezeigt hat, wie ernst er es meint, hat in der letzten Zeit unter anderem sich auch befasst mit dem, was hier als die Lehre von den wiederholten Erdenleben bezeichnet worden ist: Maurice Maeterlinck - eine Stelle, die ich dann wörtlich zitieren will. Er hat keine Ahnung, wo die Beweise liegen, daher nennt er das bloßen Glauben. Geisteswissenschaft hat es mit keinem Glauben zu tun, sondern, wie es die Weltanschauung des Kopernikus mit jedem Glauben zu tun hat, weil sie Wissenschaft ist, wie der Kopernikanismus; sie kommt nicht dem Glauben ins Gehege. Aber Maeterlinck hält sie für einen Glauben, und die Lehre von den wiederholten Erdenleben, das sei dasselbe, was in bestimmten Glaubenslehren man als die Seelenwanderung kenne - was aber das hier Gemeinte nicht ist, sondern es ist [eben] die Lehre von den wiederholten Erdenleben -, dies sei lebendig. In seinem Buch «Vom Tode» schreibt Maeterlinck:
Cite:
GA 69d/1913-03-09/p027 · edition original