XIV. Wie kann man von übersinnlichen Welten wissen?

GA 69d/1913-03-09/p035 ·1913-03-09 · original (original)
Author: Rudolf Steiner
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Im Anhang Notizen und Berichte von weiteren Vorträgen» (In the appendix, notes and reports of further lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Rudolf Steiner: Man kann das schon [so] zusammen finden, aber nur eigentlich dadurch aufrechterhalten, dass man sich klar darüber ist, [wie] in der Erzählung solcher Dinge immer die Methode befolgt ist, die in meinem Buche «Das Christentum als mystische Tatsache» geschildert ist. Wer die Welt materialistisch betrachtet, sieht so den gewöhnlichen Verlauf als Aufeinanderfolge von Ursache und Wirkung; er wird die Dinge, die sich aneinanderreihen, als gleichwertig betrachten. Wer eingeht auf die Realitäten, [der] merkt, dass an gewissen Punkten der Weltentwicklung etwas Besonderes sich zuträgt, an anderen Stellen läuft sie so fort, dass sie ohne «tiefere Punkte», [Einschläge] erscheint. An einer solchen Individualität wie Buddha, einer sehr bedeutsamen Wesenheit, [ersehen wir] nicht nur die gewöhnliche Bedeutung, sondern noch eine ganz andere im Weltenzusammenhang. Da wird dann in den Schriften, die wissen, worauf es ankommt, die also nicht so vorgehen wie die gegenwärtige Wissenschaft, da wird tatsächlich auf die tieferen Kräfte hingedeutet, mit denen die tiefere Seelenwesenheit zusammenhängt, sodass bei Buddha im tieferen Sinne — natürlich wird seine irdische Mutter nicht dadurch geleugnet - [es so ist], dass er aus gleichsam väterlichem Seelenimpuls hervorgegangen ist aus der Maja, der großen Täuschung. Der väterliche Ursprung: das Aktive seines Wesens; die Maja: was zur Beleuchtung seines Wesens dient. Frage: Kann der Redner vielleicht einige höhere Erlebnisse schildern, zu denen einer gelangt aus der Naturwissenschaft, vielleicht über den Halley’schen Kometen?

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