18. Der Ursprung des Bösen und des Übels im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 69d/1914-03-29/p026 ·1914-03-29 · original (original)
Author: Rudolf Steiner
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Im Anhang Notizen und Berichte von weiteren Vorträgen» (In the appendix, notes and reports of further lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Rudolf Steiner: Diese Frage nach dem heutigen Vortrag zu stellen, nimmt sich doch etwas eigentümlich aus. Es ist eine Erziehungsgewohnheit der letzten Jahrhunderten dass man fragt: Was ist dieses? Was ist jenes? — Was so in diesem «Was» eigentlich enthalten sein? Man bemerkt nicht, wie kurzsinnig solche Fragen sind. Aber die Frage kann vertieft werden. So, wie die Frage gestellt ist, kann man nicht mit einer absoluten Definition antworte Aus dem Ganzen des Lebens soll man jede Erscheinung des Lebens heraus erklären. So, wenn das Gute erklärt werden soll, ja, so können wirklich viele Definitionen gefunden werden. Zum Beispiel: Das Gute ist dasjenige was sich so ins Leben hineinstellt, dass das Leben dieses Menschen am meisten gefördert wird; oder was sei eigenes Gewissen am besten befriedigt und so weiter und so weiter. Einer kann kommen und sagen, das Böse sei etwas Flüssiges, oder die Zeit, oder ein Volksstamm Darum kann es sich aber nicht handelt, ob partiell oder allgemein; man muss versuchen, es so zu erklären, wie heute getan wurde. Frage: Gut und Böse: [Gibt es keinen Unterschied]?

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/69d/1914-03-29/p026.json
Cite: GA 69d/1914-03-29/p026 · edition original