XXII. Zarathustra, Seine Lehre und Seine Mission

GA 69e/1911-01-31/p011 ·1911-01-31 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Jedes Sternbild ist Ausdruck für eine der Kräfte. Ormuzd wirkt zum Beispiel durch [den] Löwen als gute Gesinnung, durch den Widder Weisheit. So fahren die geistigen Wesen gleichsam in die Menschen hinein. Der Mensch aber ist nicht so gescheit wie sein kleiner Finger, der weiß, dass er so nichts ist ohne den ganzen Organismus. So werden die menschlichen Seelenkräfte, dringen in den Menschen hinein, setzen sich im Menschen fort, verdichten sich materiell in dem, was im Menschen ist. Der Mensch kann also ein Ormuzd- oder ein Ahrimanmensch sein. Die neue Physiologie, die den Menschen zergliedert, sagt [anatomisch-physiologisch]: Zwölf Paar Gehirnnerven gehen vom Gehirn aus. So sind die materialisierten zwölf Amshaspands nach Jahrtausenden wieder gefunden. Beide Zeitalter reichen sich die Hände.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/69e/1911-01-31/p011.json
Cite: GA 69e/1911-01-31/p011 · edition original