{"corpus":"steiner","locus":"GA 69e/1913-01-03/p035","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Immer mehr und mehr aber müssen sich die Ideen der Geistesforschung verbreiten, weil wir in einer Zeit leben, in der die Seelen sich sehnen nach dem, was nur die Geisteswissenschaft geben kann. Ihre Tatsachen sind das, wonach die Seelen schon heute Verlangen tragen und immer mehr Verlangen tragen werden. Der, der den Geist der Zeit begreifen kann, der weiß, dass überall gewisse Bedürfnisse der Seele nur befriedigt werden können, wenn Geisteswissenschaft den Weg findet zu den Herzen und zu den Seelen. Da die Zeit aber schon selbst dafür sorgen wird, dass genügend Geistesforscher da sein werden, und da man nur logischen Verstand und Wahrheitsgefühl braucht, [um die Ergebnisse der Geistesforschung einzusehen], so wird man durch diese Geistesforscher den Weg finden, der einem die Perspektive eröffnet - jedem Menschen - in die geistigen Welten hinein, jene geistige Welt, aus der dem Menschen kommen kann Sicherheit, Freudigkeit, Hoffnung für das Leben, in dem er ist, und das, das sich eröffnet, wenn die Pforte des Todes sich schließt. Jene Sicherheit, die gerade mit dem Heranentwickeln der Weisheit sich gegen das Alter zu entwickeln kann, wenn unser Leib abwelkt, um sich vorzubereiten, durch ein geistiges Dasein zu gehen, um wiederzukommen auf diese Erde, um seine Arbeit fortzusetzen — das Sichere, das Gewisse werden diese Seelen, diese Persönlichkeiten finden in der geistigen Welt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"IX. Irrtümer der Geistesforschung","site_heading":null,"date":"1913-01-03","location":null,"word_count":218,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69e/1913-01-03/p035","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69e/1913-01-03/p035"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/69e/1913-01-03/p035","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}