XVIII. Die Geisteswissenschaft und die Geistigen Ziele Unserer Zeit

GA 69e/1913-12-01/p008 ·1913-12-01 · original (original)
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Das ist nicht etwas, was durch Willkür hervorgerufen ist; es beruht vielmehr auf jener inneren Notwendigkeit, die sich in der Geschichte der Menschheit so vollziehen musste, wie das menschliche Leben anders sein muss bei einem Greis von sechzig Jahren als bei einem Manne von dreißig Jahren. Diese Dinge entsprechen geschichtlichen Lebensgesetzen, und derjenige, der sie wegleugnen will, der muss die innere Wahrheit der Dinge wegleugnen. Diejenigen Menschen, die heute noch nicht ergriffen sind von diesem Anderswerden des Denkens, die werden - das kann derjenige, der die Einsicht gewinnen will, in entsprechender Weise ganz gewiss gewinnen -, diese Menschen werden, man darf den Ausdruck gebrauchen, in schweren Zeiten, in sehr bald über uns hereinbrechender Zukunft davon ergriffen werden. So hat umgestaltet, wenn wir so sagen dürfen, eine jahrhundertelange naturwissenschaftliche Erziehung das Innerste in den menschlichen Denk- und Empfindungsgewohnheiten. So dürfen wir sagen.

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