XVIII. Die Geisteswissenschaft und die Geistigen Ziele Unserer Zeit

GA 69e/1913-12-01/p052 ·1913-12-01 · original (original)
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Einig wie mit allen anderen ehrlich mit dem menschlichen Fortschritt verbundenen Geistern fühlt sich die Geistesforschung auch mit Goethe, und mit seinem Worte möchte ich zusammenfassen von diesem Standpunkt die heutige Betrachtung. Zu sagen ist gegenüber allem, was von Vorurteilen gegen die Geistesforschung eingenommen ist: Wenn die Menschen die Religion oder anderes gefährdet glauben durch die Geisteswissenschaft, dann weiß der Geistesforscher, dessen Seele durch die Geisteswissenschaft ergriffen ist, er tritt durch die Welt und weiß, dass wahr ist das Wort, das Goethe gesprochen hat und das andeuten soll, wie derjenige, der wirklich eindringen lässt in Wissenschaft und Kunst seine Seele, dass der so eintritt, dass seine Seele wahrhaft religiös ergriffen wird; und dass nur derjenige nicht religiös ergriffen wird im wahren Sinne des Wortes, dem auch die Gabe für Wissenschaft und Künstlerschaft im rechten Sinne fehlt. Deshalb gestatten Sie, dass ich mit dem Goethe’schen Worte die Stellung der Geisteswissenschaft zu den Zielen aller Zeiten und auch unserer Zeit charakterisiere, indem ich sage mit Goethe:

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