XIX. Theosophie Und Antisophie

GA 69e/1914-01-27/p013 ·1914-01-27 · original (original)
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Wenn nun der Geistesforscher auf diese Weise gekommen ist zu einem leibfreien Wahrnehmen, wenn er sich erlebt in seiner Seele, sodass diese Seele außerhalb seines Leibes ist, dann ist er in der Tat genau ebenso in der geistigen Welt, wie er im Alltagsleben in der Sinnenwelt ist, wenn er mit der Seele untergetaucht ist in seinen Leib und sich der Sinne und des gewöhnlichen Verstandes bedient. In einer geistigen Welt weiß sich dann der Geistesforscher, und er weiß sich so in der geistigen Welt, dass er nicht nur überschaut das Leben zwischen Geburt oder, sagen wir, zwischen Empfängnis und Tod, sondern dass er überschaut auch das Leben, wenn er durch die Pforte des Todes geschritten ist bis zu einem neuen Leben. Denn eines der wichtigsten Kriterien ist das Anschauen von den wiederholten Erdenleben, indem das ganze Erdenleben so verläuft, dass der Mensch lebt zwischen Tod und neuer Geburt und zwischen Geburt und Tod.

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