XIX. Theosophie Und Antisophie

GA 69e/1914-01-27/p027 ·1914-01-27 · original (original)
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Man kann die Sache, wenn man sie eindringlich konstatieren will, in folgender Weise charakterisieren. Man kann sagen: Ja, der Mensch fühlt in sich das Bewusstsein, dass er tüchtig ist im physischen Sinnesdasein durch die Kräfte seines Leibes, wenn er vergisst an die andere Kraft, die geistig-seelische Kraft, die eben ohne sein Zutun, ohne dass er sich angestrengt hat, in den ersten Jahren seiner Kindheit erst den Leib zubereitet hat, an dem sich dann die Seele spiegelt. Auf das achtet der Mensch nicht, dass die Kräfte leben, die ihn erst zu dem gemacht haben, wodurch er erst tüchtig sein kann. Er nimmt die Instrumente, die er ohne sein Zutun zubereitet hat, hin. Er denkt nicht, dass sie aus der seelisch-geistigen Welt gebildet sind. Er nimmt wahr dieses Instrument, wenn es fertig ist, auf dass es ihn tüchtig macht in der äußeren, physischen Welt.

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