XIX. Theosophie Und Antisophie

GA 69e/1914-01-27/p028 ·1914-01-27 · original (original)
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Wenn der Mensch also gestimmt ist, wenn er sich sagt: Was geht es mich an, wodurch sie entstanden sind, ich will dieses Werkzeug benutzen -, dann kann er in die antisophische Stimmung hineinkommen. Er will nichts wissen von den Kräften, die dieses Werkzeug geformt haben und die hervorholen muss und zum Bewusstsein bringen muss der Geistesforscher. Werden Sie begreifen, dass gerade in einer Zeit, in welcher das materielle Leben so viele Anforderungen an den Menschen stellt, in einer Zeit, die so reich blühende Gebiete des Wissens hat, die so stolz ist auf die materiellen Fortschritte, dass in einer solchen Zeit [vor allen Dingen] die antisophische Stimmung überhandnehmen muss? Werden Sie begreifen, dass die Antipathie auf die Theosophie, auf die Kraft, die im Verborgenen waltet und die hervorgeholt werden muss vom Geistesforscher, mit Missgunst hinsehen wird? Aber diese Kräfte, sie liegen in der Tiefe der Seele verborgen und sie werden durch die Geistesforschung hervorgeholt. Und wenn sie emporgeholt werden, dann werden diese Kräfte diejenigen, durch die wir eingeführt werden in die wirklichen Tatsachen und Wesenheiten der geistigen Welt.

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