XIX. Theosophie Und Antisophie

GA 69e/1914-01-27/p036 ·1914-01-27 · original (original)
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In dem Augenblick, wo der Mensch beginnt, in die geistige Welt durch Übungen, die der Geistesforscher anrät, einzudringen, kommt an seine Seele leise heran diese Furcht. Der Mensch sucht sie zu betäuben, indem er die geistige Welt fernhält, indem er materialistisch gesinnt ist, mit anderen Worten, indem er das, was in ihm antisophische Stimmung ist, zur höchsten Entfaltung bringt, weil sich der Mensch betäuben muss über das, was ihn erfüllen würde, wenn er in die geistige Welt eindringen wollte. Über das Gefühl der Furcht ist die Seele antisophisch gestimmt. Um nicht antisophisch gestimmt zu sein, muss der Mensch solche Übungen machen, die ihn vor allen Dingen befähigen, sich nicht entblößt zu fühlen, sondern sich bekleidet zu fühlen von einem Geistleib, wie er hier von einem physischen Leib bekleidet ist. Um das Gefühl von Furcht zu überwinden, muss der Mensch Übungen machen, die ihn befähigen, furchtlos und kühn der geistigen Welt näher zu treten.

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