XIX. Theosophie Und Antisophie

GA 69e/1914-01-27/p041 ·1914-01-27 · original (original)
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Wir können die Rede des Du Bois-Reymond durchgehen, wir finden überall die schönsten Gründe für das, was er sagt. Nur die letzte Behauptung ist wie aus einer Pistole geschossen. Für sie bringt er keine Belege. Wir haben das Gefühl - und wir müssen es haben, denn es ist berechtigt -, indem Du Bois-Reymond von dem, was das berechtigte Gebiet seiner Wissenschaft ist, übergeht zum Supernaturalismus, bringt er keine Gründe mehr vor, sondern Antipathie. Das Gefühl der Abneigung schießt aus seinem Unterbewusstsein heraus, das lässt ihn den Supernaturalismus antipathisch anschauen, aber Gründe hat er keine für seine Behauptung. Du Bois-Reymond steht nicht allein, ich habe ihn nur als typischen Vertreter dieser Richtung erwähnt. Da, wo Abneigung auftritt gegen die Mitteilung der Geisteswissenschaft, also da, wo antisophische Stimmung auftritt, sehen wir überall die Leute, ob wir sie nun Materialisten oder Monisten nennen, sie bringen die schönsten Gründe bei für das, was sie Positives sagen.

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