XX. Geisteswissenschaft in ihrem Verhältnis zu religiösen und sozialen Strömungen der Gegenwart

GA 69e/1914-03-13/p019 ·1914-03-13 · original (original)
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Wenn man es dazu bringt, dass das Leibliche des Menschen ruht, aber so ruht, dass das Bewusstsein erhalten bleibt, wenn jeder Wille, der nur durch Glieder sich betätigt, der nur durch den Leib sich betätigt, wenn jeder solcher Wille abgelähmt ist, wenn er so ruht, wie er dann im Schlafe ruht, wenn der Mensch regungslos seinen physischen Leib im Bett liegen hat, wenn der Wille so durch Anwendung von Seelenkraft zur Ablähmung gebracht worden ist, aber der Mensch nicht in Bewusstlosigkeit versinkt, sondern bewusst bleibt, dann wird er sich klar: In dir selber ist etwas, was Eingeber deines Willens ist, was dir in deinen Willen hineinstrahlt. Dein Wille ist durchflossen und durchzogen von erhabenen Geistern, die die Welt durchwallen und durchweben. Geister des Willens ist man versucht sie zu nennen. Dadurch, dass der Mensch in sich selber den Willen zur Ablähmung bringt, entdeckt er die Geister des Willens.

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