XX. Geisteswissenschaft in ihrem Verhältnis zu religiösen und sozialen Strömungen der Gegenwart

GA 69e/1914-03-13/p033 ·1914-03-13 · original (original)
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Aber gar nicht begreifen kann man, warum der Geistesforschung gegenüber sich einzelne Vertreter dieser Religionsbekenntnisse so furchtbar auflehnen, obwohl tiefer veranlagte Naturforscher - man braucht nur an Galilei, oder, wenn man ihn nicht nennen will, an Kopernikus zu erinnern, man könnte auch eine ganze Reihe tiefer Naturforscher und Gelehrter des neunzehnten Jahrhunderts nennen, die wirklich den Ruf der Naturwissenschaft durch die Welt getragen haben -, obwohl tiefer veranlagte Naturforscher im Grunde genommen immer fromm waren. Von Newton wurde gesagt, dass er nicht den Namen Gottes aussprach, ohne den Kopf zu entblößen. Auf ihn stützen sich jene, die sich heute als Materialisten gebaren und die sagen, die Naturbeobachtung verbiete ihnen, an die Gottesvorstellung zu glauben. Newton hat so sehr daran gehangen, dass er niemals seinen Kopf unentblößt ließ, wenn er den Namen Gottes aussprach, wo immer er war, er, der angebliche Begründer der Bewegung, die da heute im materialistischen Sinne Monisten sein wollen.

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