XX. Geisteswissenschaft in ihrem Verhältnis zu religiösen und sozialen Strömungen der Gegenwart

GA 69e/1914-03-13/p043 ·1914-03-13 · original (original)
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Er ist lebendig bei uns, er offenbart sich auch in den heutigen Menschenseelen immerzu. Er ist es, der uns selber in die Geisteswissenschaft einführt, und durch ihn fühlen wir uns mit der Geisteswissenschaft verbunden. Die Bekenner dieser geisteswissenschaftlichen Lehre wollen nicht sagen: Ihr sollt ganz glauben, was wir zu glauben verlangen; davon kann nicht die Rede sein. Nichts verneint die Geisteswissenschaft, sie fügt etwas hinzu. Sie verlangt nicht, dass etwas geglaubt werde, was sie glaubt, sondern sie verlangt, dass das nicht geglaubt, sondern gewusst werde, was sie nicht glaubt, sondern weiß. Sie vermittelt, dass die Christus-Vorstellung größer wird und fortschreitet in der Welt. Wie macht sie das?

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