{"corpus":"steiner","locus":"GA 7/einfuhrung/p012","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wer das innere Erleben des Menschen so ansieht, dem ist auch klar, welchen Sinn innerhalb des ganzen Weltprozesses das menschliche Erkennen hat. Es ist nicht eine wesenlose Beigabe zu dem übrigen Weltgeschehen. Eine solche wäre es, wenn es eine bloße ideelle Wiederholung dessen darstellte, was äußerlich vorhanden ist. Im *Erkennen* vollzieht sich aber, was sich in der Außenwelt nirgends vollzieht: Das Weltgeschehen stellt sich selbst sein geistiges Wesen gegenüber. Ewig wäre dieses Weltgeschehen nur eine Halbheit, wenn es zu dieser Gegenüberstellung nicht käme. Damit gliedert sich das innere Erleben des Menschen dem objektiven Weltprozesse ein; dieser wäre ohne es unvollständig.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Einführung","site_heading":null,"date":null,"location":null,"word_count":100,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/7/einfuhrung/p012","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["RSP1960"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/7/einfuhrung/p012"},{"lang":"en","edition":"RSP1960","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"locus":"GA 7/intro/p012","anchor_mapped":true,"anchor_method":"vocab","anchor_confidence":"high","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/7/intro/p012"}]}