2. Die Menschenseele, das Schicksal und der Tod vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft

GA 70a/1914-12-02/p006 ·1914-12-02 · original (original)
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Versuchen wir einmal, den elementarsten, primitivsten Charakter des äußeren naturwissenschaftlichen Forschens und Anschauens uns vor die Seele zu rücken! Er besteht ja darin, dass der Mensch zunächst seine Sinne und auch seinen Verstand, insofern dieser an das Gehirn gebunden ist, auf die Außenwelt hinrichtet, die Eindrücke der Außenwelt empfängt und sich Ideen, Gedanken, Begriffe über diese Außenwelt bildet. In diesen Ideen, Gedanken, Begriffen, die er sich bildet, hat er dann das in sich zu erleben, was man gewöhnlich die Naturgesetze nennt. Auf zweierlei darf hingewiesen werden bei diesem äußeren Forschen, wenn man den Unterschied dieses Forschens hervorheben will von dem, was Geisteswissenschaft will.

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