2. Die Menschenseele, das Schicksal und der Tod vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft

GA 70a/1914-12-02/p030 ·1914-12-02 · original (original)
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Wir erweitern mit anderen Worten durch die Meditation über das Schicksal unsere Seelenkraft in die Kraft der Erinnerung an ein Leben, das wir außerhalb des Leibes erlebt haben. Und mit diesem Erleben, das wir außerhalb des Leibes erlebt haben, erwerben wir uns zu gleicher Zeit die Einsicht in die ganze Natur dieses Lebens außerhalb des Leibes, das wir vor der Geburt durchgemacht haben. Es gehört einfach zu den Erfahrungen, die diese erweiterte Erinnerung macht, dass sie durchschaut, warum sie dieses Erdendasein durch die Geburt aufgesucht hat. Sie hat es aufgesucht, weil sie dieses Seelenleben angliedern muss als eine Wirkung früherer Erdenerlebnisse an diese, und es ergibt sich als unmittelbare innere Erfahrung, die von dem gekennzeichneten Punkt der Entwicklung an ebenso erlebt ist wie für den Sinnesmenschen die Farbe, es ergibt sich das, was man nennen kann: die Erkenntnis von den wiederholten Erdenleben, jene Erkenntnis von dem vollständigen Leben des Menschen, die ihn so dargestellt werden lässt, dass er durchmacht wiederholte Erdenleben und zwischen Tod und neuer Geburt immer wieder und wiederum Leben in der geistigen Welt, in denen verarbeitet wird dasjenige, was auf der Erde erlebt wird.

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