2. Die Menschenseele, das Schicksal und der Tod vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft

GA 70a/1914-12-02/p040 ·1914-12-02 · original (original)
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So erhalten wir eine sehr reale Vorstellung von dem, was man sonst im Menschen seelisch-geistiges Inneres nennt, so kommen wir zu einem Erfühlen des lebendigen, seelisch-geistigen Wesenskerns des Menschen, desjenigen Wesenskerns, den schon Johann Gottlieb Fichte, soweit er das in seiner Zeit konnte, so erfühlte, wie [ich das gestern von ihm mitgeteilt habe]. Zu der gestrigen Stelle sei heute die andere gefügt, wo er in seiner Schrift über die Bestimmung des Gelehrten davon spricht, wie die Seele sich erfühlt, wenn sie ihre geistig-seelische Wesenheit, begründet im ewigen Übersinnlichen, wirklich zu erfassen vermag. Da sagt Fichte: «Und wenn ihr alle, Felsen und Berge, die ihr aufgetürmt seid, auf mich herunterstürzt ...» /Lücke im Text].

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